Das neue Jahr steht vor der Tür!
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Dental-Netzwerker/Blogger Nico Heinrich über „Mein erstes Mal Campus Kronberg“

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Mein erstes Mal „Campus Kronberg“ TEIL1 – Begrüßung

(veröffentlicht auf Facebook am 11.11.2018)

Da ich in den letzten Jahren in der Branche ziemlich rumgekommen bin, waren meine Erwartungen zwar gespannt aber doch nicht übermäßig hoch. Mit dem Erfüllen der Erwartungen ist es ja bekanntlich so ein Ding. Meine Anliegen waren wie immer klar und weit gespreizt: alte Freunde treffen, Facebook-Bekanntschaften in die reale Welt transportieren, Kooperationen auf den Weg bringen, Hilfe anbieten, Hilfe erhalten, Berufspolitik für den Verband medizinischer Fachberufe e.V. gestalten, essen, trinken, Spaß haben, kurz „das Netzwerk pflegen“!

Michael Stock als Vertriebsprofi und Entertainer bekannt, begrüßte die 240 Gäste gewohnt charmant und unterhaltsam. Als persönliche Einleitung wählte er den Song des kontroversen Rappers KontraK „Erfolg ist kein Glück“. Diese musikalische Steilvorlage nutzte Michael, um Schütz Dental als „Partner der Labore“ zu positionieren. Wie im Songtext beschrieben: “…wir hör‘n kein Nein, kein das geht nicht, kein der Weg ist zu weit, denn nur mit Blut, Schweiß und Tränen bezahlt man die Unendlichkeit...“
Die aktuelle Situation auf dem Dentalmarkt bietet natürlich viel Gelegenheit sich unter den Mitbewerbern zu positionieren. Darum ließ Michael Stock die Gelegenheit nicht aus, mich als „Journalist“ vor dem Publikum zu begrüßen und eine Art Running-Gag vorzubereiten: Immer, wenn die Thematik „Schütz-Dental – Partner der Labore“ aufkam, rief er mir zu: „Nico, schreib das auf!“ ...und es sollte oft der Fall sein, aber eins nach dem anderen:
Schon im Shuttle zur Veranstaltung habe ich die Gelegenheit genutzt und kam mit zwei Zahntechnikmeistern über die Zukunft unseres Berufes schnell ins Gespräch. Die Meinungen waren einheitlich: die Zukunft ist digital! Aber was ist mit den anderen Themen, wie zum Beispiel Arbeitsmarkt, Recht, Kundschaft, Ausbildung und Laborteam!? „...die Zeit wird es zeigen!“ ...da wurde mir erneut klar, dass es noch sehr viele Beratungsspielräume gibt. Shuttle hält, wir steigen aus und verabreden uns auf ein Getränk nach der Veranstaltung.
Das Schütz-Team begrüßte mich und alle anderen Gäste freudestrahlend. Sofort stellte sich eine familiäre Grundstimmung ein und nicht erst nach dem Umarmen des eigenen Freundes- und Bekanntenkreises. Nach dem obligatorischen Smalltalk und den üblichen Scherzen ging es mit einem leckeren Chili weiter. Dieses Chili sollte nicht das einzig heiß servierte und scharfe diskutierte Thema bleiben...

Mein erstes Mal „Campus Kronberg“ TEIL2 – 1. Tag
(veröffentlicht auf Facebook am 12.11.2018)

... Der erste Vortrag „Digitale instrumentelle Bewegungsaufzeichnung und computer-assistierte-funktionelle Bewegungsanalyse“ (Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers) klang für mich zum Start unglaublich trocken. Doch als „Happy“ von Pharell Williams durch die Lautsprecher dröhnte war allen klar, dass die gute Stimmung während der Begrüßung anhalten würde. Zudem wurde eine kleine technische Panne gekonnt witzig übergangen und dann durfte es mit den Worten „Wir nehmen die Patienten, die Sie nicht wollen!“ losgehen.
Dr. Ahlers stellte seine Spezialpraxis für CMD-Patienten und das eigene Befundsystem mit vor. Anschaulich wurde die zahnärztliche Seite dargestellt und den daraus entstehenden Mehrwert für die Zahntechnik (wie kann man die eigenen Kunden beraten). Die Vermessung über zebris stellte sich als Grundlage und als unverzichtbares Tool der Behandlung dar. Damit zeigte die Firma Schütz Dental schon im ersten Vortrag, dass mit diesen Tipps des eingeladenen Referenten ein „Partner der Labore“ das Programm gestaltet hat.

… Den zweiten Vortrag von einem der sympathischsten Referenten der Branche begleiteten die Klänge von Michael Jacksons „Man in the Mirror“. Vincent Fehmer stellte die Key Aspects der Diagnostik, die aktuelle Materialwahl und die klinische Übertragung an einen Patientenfall vor. Dieser neue Zahnersatz wurde nach dem Eingliedern über sieben Jahre lang verfolgt und das Chipping analysiert. Des Weiteren wurde den aufmerksamen Zuhörern der Vorteil des Schienenfräsens gegenüber dem Schienendruck erläutert. Mit dem Faktor „Zeit“ wurde die digitale Fertigung als entscheidender wirtschaftlicher Vorteil gegenüber der konventionellen Fertigung von Zahnersatz angeführt. Zum Abschluss wurde in die Zukunft geblickt und die Evolution der Technologie aufgezeigt. Apps, Handys und Laptops spielen bei Anwendungen wie „Virtual teeth tracking“ und „EvoSmile“ eine große Rolle. Kommunikation und Planung des Zahnersatzes werden mit diesen Systemen eine erhebliche Erleichterung erfahren, sie ersetzen aber nicht das klassische MockUp.

... Die musikalische Einleitung zum dritten Vortrag muss ich nun leider schuldig bleiben, da mich zum gleichen Zeitpunkt eine charmante Mitarbeiterin von Schütz Dental nach meiner Hilfe fragte. Pünktlich zu den ersten Worten von Michael Kohnen und Novia Savic konnte ich meine volle Aufmerksamkeit auf das Thema „Removable goes Digital. Exocad Lösungen für die Digitale Teil- und Totalprothetik“ lenken. Die digitale Prothese wurde von Bits and Bytes bis hin zur physischen Prothese beschrieben. Die Herausforderung „Software“ und die Herausforderung „Produktion“ wurden genauestens beschrieben, dabei wurden die verschiedensten Fertigungsmethoden von halbautomatisch, dem Fräsen, dem Drucken bis hin zur Hybridfertigung erläutert und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt.
Als zweiter Teil konnte man eine Live-Demo bestaunen, in der eine Modellguss-Teleskop-Prothese in nur 30 Minuten komplett gestaltet wurde. Dies führte zu staunenden Gesichtern und einem Verweis von Michael Stock auf das offene System der Firma Schütz Dental und zwar durch ein lautes humoristisches „Nico, schreib DAS auf... offenes System... Partner der Labore“ !

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... Was mich im Vortrag vier erwarten würde, konnte ich mir schon vorstellen, die frech-smarten Jungs von HD Zahntechnik (Niels Hedtke & Tim Dittmar) sind aufgrund ihres Einfallsreichtums (nicht nur im praktischen Alltag) bekannt. Und niemand kann diese Wilden aufhalten, darum wählten die zwei auch den Song von Macklemore & Ryan Lewis „Can‘t Hold Us“. Die Fertigung einer Unterkiefer-Totalprothese auf sechs Implantaten stand als erstes auf dem Vortragsplan. Der Patient wurde mit zebris vermessen, die daraus resultierende Schiene wurde geschickt in ein Wax-Up umgewandelt und per Presstechnik fertig gestellt. So viel zur Vergangenheit. Niels und Tim verabschiedeten sich artig und machten Platz für die Stars aus „Zurück in die Zukunft“ Marty McFly und Dr. Emmett Brown. Die zwei Zeitreisenden zeigten die Zukunft im Heute auf. Mit dem Konzept „All in One“ kann durch ein digitales Mock up, eine gefräste Basis und ein gedruckter Zahnblock zur gleichen Zeit hergestellt werden. Dazu wird ebenfalls das Gerüst parallel gefertigt (Taktiler Scan und Frästechnik). Damit waren die zwei Helden ihrer Zeit voraus und erwirtschaften so einen zukunftsweisenden Zeitbonus. Und dieses Wissen soll in Zukunft auch noch geteilt werden, und zwar in der HD ACADEMY (coming soon)!

Mein erstes Mal „Campus Kronberg“ TEIL3 – Motivation & Party
(veröffentlicht auf Facebook am 13.11.2018)

... Vor der Party wurde noch mal richtig gekämpft und zwar nicht nur im Carl Douglas Song „Kung Fu Fighting“. Entertainment-Act der Sonderklasse, Marc Gassert, gab sich die Ehre. Mit humorvollen Geschichten aus seiner Ausbildung im Shaolin Kloster versetzte der gebürtige Bayer die 240 Gäste in einen Zustand zwischen Kopfschütteln, Lachen und Staunen. Diese asiatische Kampfkunstausbildung kombinierte er mit den Erkenntnissen der Wissenschaften des Westens. Dadurch entsteht eine einzigartige Mischung aus Motivation, Energie und Willenskraft. Diese Attribute versetzen seinen Geist und seinen Körper in einen außergewöhnlichen Zustand, der es ihm ermöglicht, seine Energie maximal effizient zu nutzen und durch Resilienz seine Willenskraft optimal zu trainieren. Durch seine kabarettistischen Fähigkeiten konnte Marc Gassert das Publikum mitreißen und zu aktiven Selbstversuchen motivieren: Einer der Teilnehmer hatte es besonders „schwer bevor es leicht“ wurde. Florian wurde vom Meister persönlich und gleich zweimal ausgewählt, um „freiwillig“ an einem Motivationstraining teilzunehmen. Seine erste Aufgabe war es, sich drei Minuten in der Hocke mit rechtwinkligen Beinen zu halten – Marc Gassert moderierte im Übrigen die halbe Show in dieser Pose. Aber das absolute Highlight stellte die Konzentrationsübung dar, in der Marc und Florian eine Eisenstange an ihre Hälse legten und auf Kommando auf einander zugingen. Die Spannung war im Saal greifbar und auch die Erleichterung, als sich die Stange bis zur Umarmung der beiden vollständig bog.
Dieser finale Kracher machte nach der Abmoderation von Michael Stock Hunger und vor allem Durst... da aber die Geschichten um schwingende Tanzbeine und klirrende Gläser einzig und allein in Kronberg bleiben, versiegele ich meinen Mund und meine Tastatur und fordere Euch nächstes Jahr einfach auf, mit uns zu feiern und die einzigartige Stimmung in der Nacht zu genießen!

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Das Netzwerk ist aktiv und schläft nur sehr kurz... Hier aber meine Definition von Netzwerken in einem kleinen Assay aus vergangen Tagen: „Wenn heutzutage in der Zahntechnik über Vernetzung gesprochen wird, ist meist die Rede von sozialen Medien. Wer hat die meisten Kontakte? Wer erreicht durch seine Aktivitäten die meisten Kollegen oder potenzielle Auftraggeber? Die Frage muss aber lauten: „Wer kann aus seinem Netzwerk richtiges Kapital schlagen und ist folglich in der Realität als Netzwerker erfolgreich?“ Netzwerken ist keine Frage meist möglicher frequentierter sozialer Netzwerke. Netzwerken im Sinne eines guten, werthaltigen Prozesses ist eine Frage der Grundeinstellung zu sich, seiner Arbeit und seinen Mitmenschen. Ein erfolgreicher Mensch zu sein bedeutet, täglich Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Zwei Fähigkeiten sind dabei wesentlich: Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Diese beiden Kompetenzen haben gewiss mit Talent und Erfahrungen zu tun. Unabdingbar aber ist ein gefestigter Charakter. Dieser erlaubt es einem, seine Talente zu entfalten, Erfahrungen zu machen und damit Situationen angemessen zu beurteilen. Auf Grundlage dieser Beurteilungen kann man Entscheidungen über das Ergreifen von Chancen oder das Umgehen von Risiken treffen. Wir schweben aber nicht in einem Vakuum, niemand ist allein erfolgreich – Wir sind erfolgreich, wenn wir uns mit den richtigen Menschen umgeben. Die richtigen Menschen sind immer als Chance zu sehen, die falschen sind hingegen ein Risiko. Wie finde ich die richtigen Menschen? Wer Netzwerken ausschließlich als Geschäftsvorgang betrachtet, wird scheitern. Der Grund dafür ist, dass der Wert der Persönlichkeit stets dem Wert des Nutzens vorgezogen werden muss. Die richtigen Menschen um sich herum sind Menschen, mit denen ich mich (unabhängig von ihrem direkten Nutzen) gern umgebe, weil ich sie schätze und ich ihnen vertraue. Wenn ich jemanden mag, der mich festigt und bestärkt, dann kann ich vielleicht zusätzlich auch irgendwann konkrete Geschäfte mit ihm abwickeln. Wenn das nicht gelingt, dann habe ich zumindest einen Freund. Wenn ich hingegen jemanden nicht mag und ihm nicht vertraue, sollte ich auch niemals ein Geschäft mit ihm anstreben. Darum ist Netzwerken kein Schaulaufen, keine Opportunität und ganz gewiss nichts, das irgendwie einfach so funktioniert. Dies muss sowohl in der virtuellen Interaktion wie auch im persönlichen Umgang miteinander erkannt werden. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung, auch der Netzwerkaktivität, müssen wir die Fähigkeit stärken, einschätzen zu können, wie aufrichtig und damit solide ein Kontakt und eine mögliche geschäftliche Verbindung geführt werden kann. Dies lernt man zuerst und zuvorderst im persönlichen Miteinander.“

Mein erstes Mal „Campus Kronberg“ TEIL4 – 2. Tag
(veröffentlicht auf Facebook am 17.11.2018)

Der Morgen danach...
...jetzt muss ich ehrlich sein und tiefe Reue zeigen aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen am Abend und in der Nacht zuvor: „Ich habe den Vortrag von Olaf van Iperen verpasst!!“ Dieser Vortrag war aber noch lange Gesprächsthema in den Pausen, aufgrund der scharfsinnigen und scharfzüngigen Vortragsweise gab es sehr viel Zuspruch von den anwesenden Zahntechnikern und Zahntechnikerinnen. Dadurch konnte ich meinen Wissensnachteil aufholen und mir auch aus erster Hand die Inhalte des Vortrags hinter die Ohren schreiben. Olaf von Iperen ist definitiv auf seinem eigenen Weg, das zeigte sich schon bei der Songauswahl „My Way“ von Kelvin Harris. Es wurde mit viel Humor polarisiert und einige kleine oder auch mal große Seitenhiebe auf die Zahnärzteschaft abgegeben. Er skizzierte Probleme bei den Abdrücken und wie diese zu umgehen sind. Kombinationsarbeiten werden in seinem Labor nur auf einem Modell gefertigt, um so Übertragungsfehler zu vermeiden. Olaf van Iperen spannte den Bogen geschickt zur Kieferorthopädie und sieht ebenfalls große Probleme in der ärztlichen Versorgung. Der rote Faden seines Vortrags "Wissen ist Macht“ wurde sehr eindringlich gesponnen. Je mehr wir als Labore wissen, umso besser können und müssen wir uns entscheidend positionieren, bis die Zahnärzte dieses Wissen auch abrufen.

... Maxi Grüttner, das „Girl on Fire“ ließ nicht nur ihren unverwechselbaren Charme fliegen, sondern auch eine Drohne. Damit wurde humoristisch aufgezeigt, dass der Termindruck eigentlich nur noch über den Luftweg kompensiert werden kann. Darüber hinaus wurde maximal drauf hingewiesen, dass Implantate unbedingt Funktion brauchen und somit eine genaue Funktionsanalyse (zebris) unumgänglich ist! Die Ästhetik bei Implantaten im Frontzahnbereich und im sichtbaren Seitenzahnbereich muss immer ein einheitliches Zahnfleischniveau anstreben. Eventuell darf da auch durch klinische Kronenverlängerung nachgeholfen werden. Im Dentallabor Grüttner ist das Konzept Zahnersatz, das navigierte Implantieren und die Funktion mit zebris vollkommen digital, außer das Mock up für die direkte Patienten-Motivation. Damit wachst Maxi maximal selbst und analog auf! Handwerk@hisBest

... Dynamisch/jugendlich ging es weiter mit Leon Felzmann aus Karlsruhe, dessen energiereicher Vortrag wurde von Peter Fox und „Haus am See“ eingeleitet! Das (ruhige) Haus am See soll einmal das Ziel darstellen, aber der Weg dorthin und die Wichtigkeit von Netzwerken, Partnerschaften führen seiner Meinungen nach zu nachhaltigem Erfolg. Dabei sollten die Labore untereinander der Anlaufpunkt für eigene Fräsarbeiten sein und nicht die Industrie, damit wird die Zahntechnik im inneren Kreis gestärkt und die Labore profitieren voneinander. „Partner der Labore sind damit die Labore selbst“. Durch diese Strategie erweitert sich die eigene Expertise und damit auch der eigene „Success“, den man natürlich auch feiern darf, um somit wieder neue Motivation für das Tagesgeschäft schöpfen zu können.

... Aus aktuellem Anlass und weil Schütz Dental sich als Partner der Labore positioniert, wurde das Programm geändert und Dr. Karl-Heinz Schnieder von kwm-Rechtsanwälte, eingeladen. „Was für eine geile Zeit“ war nicht nur die musikalische Einleitung, sondern auch das Statement für den Wandel in der Branche. Der Fachanwalt für Medizinrecht zeigte die Chancen der Labore auf, um sich beim Kunden, der Zahnarztpraxis unverzichtbar zu machen. Kennen die Labore überhaupt die Probleme der Praxen?! Und warum diese Probleme nicht einfach gemeinsam lösen? Personalmangel und Praxisübergabe sind primäre Probleme der heutigen Zeit. Dazu wurde das MVZ beleuchtet und die Übernahme von Fremdinvestoren relativiert. Das Antikorruptionsgesetz wurde als Mittel zur Abwehr von unzulässigen Forderungen genannt. Das Praxislabor steht allgemein unter hohem rechtlichen Druck. Der Generationswandel von der „Generation-Golf“ der 60er/70er zur „Generation-Golfsport“ wurde faktisch und unterhaltsam erklärt. Der „richtige“ Mitarbeiter muss umworben werden und die Unternehmen müssen sich daran gewöhnen, sich bei den potentiellen Angestellten zu bewerben. Dabei geht es nicht immer ums Geld. Im Vordergrund stehen Werte, Ethik und die richtige Unternehmenskultur.

... Prof. Dr. Wolfgang Richter definierte die neue digitale Welt – zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn. Pink‘s „Try“ leitet dabei die Zukunft ein. Es wurde uns allen klar gemacht, dass der Fortschritt keine Grenzen kennt und Hollywood Science Fiction durchaus in kürzester Zeit Realität werden kann. Bestes Beispiel dafür ist der Blockbuster „Minority-Report“ aus dem Jahr 2002, in dem Tom Cruise mit digitalen Handschuhen einen dreidimensionalen PC-Bildschirm bedient. Prof. Richter gab einen fantastischen Ausblick in mögliche Operationstechniken der Virtual Reality.

Vier Zentrale Punkte spielen in der Zukunftsmedizin eine entscheidende Rolle:

  • Die Diagnostik im Rahmen der Prävention und damit die „Heilung“ von Krankheiten, bevor sie ausbrechen.
  • Die Wandlung der Zahnheilkunde und Zahntechnik durch die Digitalisierung.
  • Mixed Reality halten Einzug in Lehre und Forschung, danach in die Therapie.
  • Der Patient wird zukünftig „Herr“ seiner Daten (per Gesetz ab 2021 in Deutschland) und er forciert dadurch die Entwicklung der Mobile Health-Anwendungen...

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Entwicklungen der Zukunft absolut „abgefahren“ sein werden und wir diese nicht aufhalten können, aber wir können die Entwicklungen zu einer Evolution machen und diese selbst gestalten. „Wir Zahntechniker schreiben selbst unseren eigenen Minority Report Teil 2!“

 

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Noch zwei Wochen nach dem großen CAD/CAM Event im Campus Kronberg spricht Nico Heinrich darüber.
Obwohl er Teil 4 bereits als den letzten Teil ankündigte, folgte ein 5. Teil:


Mein erstes Mal „Campus Kronberg“ TEIL5 – FAZIT
(veröffentlicht auf Facebook am 25.11.2018)

Nach einem arbeitsreichen Wochenende sitze ich wieder in meinem rollenden Büro auf dem Weg nach Hause. Dabei kreisen die Gedanken immer noch um den Campus Kronberg. Die harten Fakten, die vor 2 Wochen für die gewerblichen Labore aufgezeigt wurden, bleiben:

  • die allgegenwärtige Digitalisierung
  • der Personalmangel
  • der harte Wettbewerb mit der Industrie 

Das klingt wie Standespolitik und nach nichts Neuem. Aber dass ein Industrie-Teilnehmer den Mut hatte, diese Fakten auf den Tisch zu legen, das ist schon bemerkenswert! Daraus leitet sich für mich ab, dass wir Zahntechniker mit Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Kollegialität, Teamgeist und mit den richtigen Industrie-Partnern unsere Zukunft selbst gestalten können. In Zeiten des Wandels können wir mit Hilfe von modernsten Fertigungsmethoden, Service und Ideenreichtum noch viel erreichen. Also: „Nicht jammern!!! Botschafter des eigenen Berufs werden!!!“ (Dr. Karl-Heinz Schnieder)

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung kann die Schütz Dental Roadshow sein: Am 8.4. Hamburg, 6.5. Berlin, 20.5. Köln, 3.6. Stuttgart und am 24.6. in München steht mit dem Workshop „Zukunftsstrategie für mein Labor“ das Thema „Consulting“ (Beratung) im Vordergrund. Ich bin gespannt, was uns dort Dr. Schnieder von der KWM Rechtsanwälte • kanzlei für wirtschaft und medizin zu berichten hat und wie ein Industrie-Partner den Bogen neu spannen will – zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor. Darum werde ich mich in München persönlich davon überzeugen und biete dabei meine Hilfe an. Wieder mit dabei wird Michael Stock sein, der nicht nur Vertriebspartner ist, sondern auch Entertainer. Genau das ist so wichtig, unser Lächeln und der Spaß an unserem Beruf. Mit solchen Partnern schaue ich positiv in die Zukunft und werde deren Weg weiter verfolgen und auch prüfend hinschauen. Mit offenen Augen müssen die Labore ebenfalls genau sehen, wo der eigene Nutzen einer Industrie-Partnerschaft liegen kann.

Dental-Netzwerker/Blogger Nico Heinrich über „Mein erstes Mal Campus Kronberg“, Facebook-Post-Reihe