Gemeinsam ein Unternehmen prägen und viel bewegen

Jubilaeum_WZ


Jubiläum: Wolf Zientz seit 20 Jahren Schütz-Geschäftsführer


Industrie 4.0

Die Digitalisierung ist bei Schütz Dental in allen Geschäftsbereichen präsent. Angefangen von digitalen Produkten über automatisierte Abläufe und Social-Media-Marketing bis hin zum Onlineshop. „Das war in den vergangenen 20 Jahren ein harter Weg für einen Mittelständler zur Industrie 4.0. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern haben wir es geschafft“, resümiert Wolf Zientz.

Nicht nur die Produkte wurden in den 20 Jahren seiner Tätigkeit als Geschäftsführer stetig weiterentwickelt, sondern auch die internationale Präsenz. Nach seinem Studium in China und einigen Jahren in einem hanseatischen Handelshaus reiste Zientz ab 1995 zunächst als Exportleiter für Schütz durch die Welt. 1998 übertrug Horst Schütz ihm die Geschäftsführung. Zunächst leitete Zientz die Schütz-Gruppe für die Gründerfamilie, später für einen Finanzinvestor und seit 2015 für einen börsennotierten Konzern.

„Hidden Champion“ – Chancen eines Mittelständlers

Während dieser 20 Jahre stellte er sicher, dass die Grundwerte der Firma über die Jahrzehnte trotz wechselnder Eigentümer und der rasanten technologischen Entwicklung konstant blieben. Die Unternehmensgruppe entwickelte sich zu einem „Hidden Champion“, also zu einem jener Mittelständler, die weltweit Maßstäbe setzen. „Wenn Sie in einem kleineren Unternehmen arbeiten, können Sie tatsächlich Ihre eigenen Werte und Ideen umsetzen“, ist Zientz überzeugt, „als junger Mann konnte ich mich zusammen mit dem Betrieb weiterentwickeln. Das ist der entscheidende Vorteil, wenn Sie in einer Firma arbeiten, in der jeder jeden kennt: Sie können gemeinsam mit Ihren Kollegen das Unternehmen prägen und richtig viel bewegen.“ Die Umsetzung der Ideen und Innovationen führte zu einer stetigen Weiterentwicklung der klassischen Produktbereiche wie den Zahnarzt-Kompositen oder der Implantatlinie. Parallel erschloss die Schütz-Gruppe neue Geschäftsfelder wie den digitalen Workflow mit CAD/CAM-Anlagen oder zahnmedizinischen Diagnosegeräten. „Als Mittelständler können wir viel schneller und flexibler auf neue Kundenwünsche eingehen als ein Großkonzern“, erklärt Zientz.

Zukunftsvisionen

Die Visionen des Geschäftsführers für die Zukunft: „Wir werden unsere internationale Präsenz weiter ausbauen und in Forschung investieren. Wir werden weiterhin ganz dicht am Kunden und am Mitarbeiter sein und sicherstellen, dass wir flexibel bleiben, auch wenn wir immer größer werden.“


Claudia Gabbert, Hamburg
Quelle: dzw, Die ZahnarztWoche, Ausgabe 13-14/18 vom 28.03.2018

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