Interview mit Dag-Malte Ebert: „Für uns stellt sich nicht die Frage, ob wir uns digital aufstellen, sondern wann“

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Die Umstellung der Praxisabläufe von analog zu digital ist ein unaufhaltbarer Prozess und bietet viele Vorteile. Längst haben nicht alle Praxen diesen neuen Weg bereits eingeschlagen. Zahntechniker Dag-Malte Ebert aus der Praxis Dr. Brasch & Partner, Edewecht, informierte sich bei der Schütz Dental-Veranstaltung „Die digitale Praxis“ über den neuesten Stand der digitalen Entwicklung. Vorgestellt wurde der digitale Prozessablauf vom Intraoralscan über die digital basierte Vermessung mit dem neuen Tizian JMA Optic by zebris bis hin zur Fertigung von sicherem Zahnersatz. Claudia Gabbert, Nordquadrat PR + Marketing, sprach mit Dag-Malte Ebert über seine gewonnenen Erkenntnisse.

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Herr Ebert, Sie sind seit 20 Jahren als Zahntechniker in einer Praxis mit drei Zahnärzten und 16 Mitarbeitern beschäftigt. 
Mit welcher Erwartungshaltung sind Sie zu der Veranstaltung gekommen?

In die digitale Welt reinzuschnuppern und zu ergründen, wie sie bei uns in der Praxis umsetzbar ist, das war mein Hauptanliegen an die Veranstaltung. Für uns stellt sich nicht die Frage, ob wir uns digital aufstellen, sondern eher wann!

Aktuell arbeiten wir eng mit einem befreundeten Dentallabor zusammen, das für uns Zirkongerüste konstruiert und fräst. Die Zahl der Zirkonversorgungen hat in den letzten Jahren vermehrt zugenommen, so sehr, dass wir jetzt vor der Entscheidung stehen, die Konstruktion und Fertigung mit einem eigenen CAD/CAM-System in der Praxis zu integrieren. In dem Zuge ist auch eine Änderung der internen Abläufe hin zu der digitalen Abformung angedacht.

Welche Vorteile haben Sie hinsichtlich des digitalen Abformungsprozesses erfahren?

Ganz klar einen einfacheren Ablauf, Zeiteffi zienz und die Minimierung von Fehlerquellen. Sehr schön herausgestellt haben die Referentinnen, Zahnärztin Dr. Nadine Buchholz und Monika Kremer (Gebietsleitung Zahnmedizin, Schütz Dental), auch die Vorteile für den Patienten: Der Komfort bei der Abformung. Und vor allem fand ich den Hinweis interessant, dass die Praxismitarbeiterin die Vorarbeit für die Kommunikation mit dem Patienten und bereits beim ersten Gespräch eine digitale Abformung durchführt, also Scannen des Ober- und Unterkiefers und der Bissnahme. Der Zahnarzt konzentriert sich auf das Wesentliche:
Das zweite Patientengespräch, die Präparation mit dem anschließenden Detailscan. Das führt zu einer hohen Motivation und Begeisterung für die digitale Welt im Team. Als nettes Gadget habe ich das akustische Signal beim Intraoralscannen empfunden. Und vor allem, dass die Melodie sogar individualisiert werden kann. Das vereinfacht den Abformungsprozess und motiviert das Praxispersonal noch obendrein.

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Sie setzen in Ihrer Praxis seit Jahren erfolgreich das zebris-Vermessungssystem ein. 
Wo sehen Sie die Vorteile bei dem kompletten digitalen Ablauf?

Eindeutig im Matching der Daten. Mit dem Real Movement Tool können die STL-Dateien vom Intraoralscan mit den realen Patientendaten aus der zebrisVermessung gematcht werden. Gerade in der Schienentherapie sowie Herstellung von Kronen und dreigliedrigen Brücken sehe ich hier den ganz klaren Vorteil der Präzision und Sicherheit für den zu erstellenden Zahnersatz. 

Mit welcher Botschaft kehren Sie jetzt in die Zahnarztpraxis zurück? 

Investition in die digitale Zukunft – das ist mein Stichwort. Mein Ziel ist es, sowohl meinen Chef als auch das Praxisteam für die digitale Welt zu begeistern. Meinem Chef empfehle ich die Integration eines Intraoralscanners in Verbindung mit einem 3D-Drucker sowie dem Real Movement Tool, um ein optimales Datenmatching mit den STL-Dateien zu erwirken. Mit der digitalen Praxis erreichen wir ein Alleinstellungsmerkmal in unserer Region und das ist viel wert bei Patienten.

Welche Unterstützung bietet Ihnen Schütz Dental dabei an?

Den kompletten digitalen Workflow. Schütz Dental bietet alle Lösungen an, die eine digitale Praxis benötigt. Den Medit i500-Intraoralscanner in Kombination mit dem Tizian JMA Optic by zebris mit digitalem Gesichtsbogen und dem Real Movement Tool zur Verarbeitung der realen Patientendaten. Und vor allem eine intensive Einarbeitung und Schulung vor Ort durch Experten. Das ist sehr viel wert, wenn man sich auf seinen Industriepartner verlassen kann.

Erstveröffentlichung in der ZWL 04/2019
Claudia Gabbert 

 

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